Beratungskonzept

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Schüler und Schülerinnen:

Anlaufstelle für die Beratung von Schülerinnen und Schüler bei Konflikten untereinander ist zunächst der Klassenlehrer.
Oft müssen die Lehrer dabei helfen, die Konflikte zwischen den Schülerinnen und Schülern untereinander zu lösen.
In den Gesprächen wird versucht, den Konflikt zu erörtern.
Deshalb bekommt jedes Kind die Möglichkeit, das Problem aus seiner Sicht vorzutragen. Im Anschluss gibt der Lehrer eine Zusammenfassung beider Seiten wieder.
Dabei ist es uns wichtig, dass die Kinder erkennen, wo sie falsch gehandelt haben und welche Möglichkeiten es gibt, das Fehlverhaltern zu verändern, damit es zu keinen weiteren Vorfällen dieser Art mehr kommt.
Einsicht in Fehlverhalten muss bei Grundschulkindern geübt werden und kann nicht immer sofort gelingen.
Die Lehrer geben deshalb Hilfestellungen und erarbeiten mit dem Kind Regeln und erstellen einen Plan, der mögliche Erfolge in der kommenden Zeit aufzeigt oder auch nicht.
Bei starken Konflikten von Kindern mit Kindern, aber auch zwischen Lehrern und Kindern werden die Eltern informiert und in Gespräche eingebunden, damit gemeinsam nach Lösungsstrategien gesucht werden kann.
Elternhaus und Schule formulieren verbindliche Absprachen und treffen sich in regelmäßigen Abständen zum Gespräch.
Ist dies so nicht möglich, wenden wir Lehrer uns an das schulische Beratungszentrum in Obernkirchen, das als neutrale Instanz versucht, Eltern, Kinder und Lehrer an einen Tisch für gemeinsame Lösungen zu bringen.
Möglichkeiten der Beratung bestehen auch mit der Schulleitung, jedoch erst dann, wenn die Eltern vorher versucht haben, ein Gespräch mit dem Klassenlehrer zu führen.
Das Bestreben der Schulleitung ist es, alle Beteiligten von einem gemeinsamen Gespräch zu überzeugen.

Beratung von Eltern:

In der letzten Zeit kommen immer wieder Eltern auf uns zu, um Rat bezüglich der Aufmerksamkeitsprobleme ihres Kindes bei uns zu suchen.
Wir raten den Eltern, ihren Kinderarzt aufzusuchen, der wiederum Fachärzte kennt, die sich mit dieser Problematik auskennen.
Vermutet der Facharzt Defizite in der Aufmerksamkeit bei einem Kind, unterstützen wir die Therapie, begleiten sie und stehen den
Eltern beratend zur Seite.
Des Weiteren beraten wir Eltern im Bereich „Hochbegabung“.
Die Klassenlehrerinnen führen mit den Eltern Gespräche und empfehlen ihnen bei gleicher Meinung das Überspringen in die nächsthöhere Klasse und die eventuelle Überprüfung auf Hochbegabung. Dann wird eine Klassenkonferenz einberufen, die über das
Überspringen entscheidet.
Bei unterschiedlichen Meinungen zwischen Lehrern und Eltern empfehlen wir den Eltern die Überprüfung auf Hochbegabung.
Kontaktadressen werden den Eltern genannt.
Wir bemühen uns natürlich um ein gutes Einvernehmen mit den Eltern und versuchen ihnen deutlich zu machen, dass uns das Wohl ihres Kindes am Herzen liegt.
Zunehmend beraten wir auch Eltern in Bezug auf das Sozialverhalten ihres Kindes. Wir stellen Kontakt zum Kinderschutzbund in Rinteln, zum schulischen Beratungszentrum in Obernkirchen her oder zur Psychologin der Erziehungsberatungsstelle in Obernkirchen. Wenn die Eltern uns bitten, nehmen wir auch an Gesprächen mit den Ärzten, Therapeuten und Psychologen ihres Kindes teil.

Beratung der Eltern und der Schülerinnen und Schüler zur Schullaufbahnempfehlung:

Die Klassenlehrer laden zu einem Informationsabend zum Thema Schullaufbahnempfehlungen ein. Sie verdeutlichen, wie sich die Kriterien für die Empfehlung zusammensetzen. Auffassungsvermögen, Denkfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Arbeitshaltung, Arbeitsweise und Sozialveralten werden erläutert. Die Lehrer informieren die Eltern über die Erwartungen der weiterführenden Schulen, die an die Kinder gestellt werden und stellen die Profile des Gymnasiums und der IGS vor.
Nachdem die Kinder ihre Schullaufbahnempfehlung erhalten haben, findet ein beratendes Gespräch zwischen der Klassenlehrerin, den Eltern und ihrem Kind zur Schullaufbahnempfehlung statt.
Der Lehrer erklärt und begründet aus seiner Sicht die sinnvollste Empfehlung für das Kind und berät die Eltern so, dass sie die richtige Entscheidung für ihr Kind treffen können.