Medienkonzept

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Medienkonzept

- Neue Medien im Unterricht -

Computer

  Der Computer ist ein zeitgenössisches Medium und als Werkzeug nicht mehr wegzudenken. Deshalb ist es unserer Meinung nach wichtig, frühzeitig mit der Arbeit am Computer im Unterricht zu beginnen, um die Schülerinnen und Schüler zu einem kritischen und selbstbewussten Umgang zu erziehen und sie an eine sinnvolle Nutzung heranzuführen. Es hat sich gezeigt, dass die Arbeit am Computer für viele Kinder einen hohen Lernanreiz bedeutet, der sich sowohl auf das individuelle Lernen und Üben ausgewählter Inhalte als auch auf kooperative und kreative Arbeitsformen positiv auswirkt. Nebenher lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit dem Medium Computer und seinem Zubehör.

 

Unsere Pädagogische Konzeption wird von folgenden Grundgedanken getragen:

- Einsatz von Computern, um gezielt mit geeigneter Software zu fördern 

- Einsatz von Computern als Schreib- und Gestaltungsmittel

- Einsatz von Computern als multimediale Infothek mit Zugriffsmöglichkeiten auf    elektronische  Lexika und Internet (Wissensvermittlung)

- Einsatz von Computern als Mittel zur Kommunikation mit anderen

 

 Derzeitige Ausstattung

 

 Durch die Teilnahme am Projekt n-21 sowie durch Spenden des schuleigenen Fördervereins verfügen wir derzeit über einen gut ausgestatteten Computerraum, in dem es 15 Computer gibt, die untereinander vernetzt sind und jeweils eine Internetanbindung besitzen. Für die Lehrerin steht ein an einen Beamer angeschlossenes Notebook zur Verfügung, um, wenn nötig, wichtige Funktionen für alle sichtbar demonstrieren zu können. Darüber hinaus ist in das Netzwerk ein Laserdrucker integriert.

Die Klassenräume sind zusätzlich mit Medienecken ausgestattet. Diese sind mit bis zu 2 Computern ausgestattet und befinden sich ebenfalls im Netzwerk.

Nach der Umstellung auf den Windows 2003 Server ist jede Schülerin und jeder Schüler mit seinem eigenen Zugang und somit einem eigenen Serverprofil ausgestattet.

Unser Netzwerk wurde mit hohem persönlichen Zusatzaufwand von Freiwilligen, Eltern und Lehrern aufgebaut. Durch die Hilfe einer professionellen IT-Firma (finanziert durch den Schulträger seit Beginn des Schuljahres 2007/08) kann das Netzwerk nun einwandfrei laufen und von allen optimal genutzt werden.

Der Schulträgers hat uns für die nahe Zukunft einen Wartungsvertrag durch eine IT Firma zugesichert.

 

Computer im Unterricht — was bei uns stattfindet

 

Die Medienecken innerhalb der Klassenräume ermöglichen eine direkte Integration des Computers in den Unterricht. Eine Nutzung kann so zum Beispiel im Rahmen der Wochenplanarbeit, innerhalb der Freiarbeit sowie im Förderunterricht erfolgen. Besonders attraktiv zeigt sich der Einsatz des Computers in binnendifferenzierten Übungsphasen des Unterrichts, da Probleme der Schülerinnen und Schüler gezielt angesprochen und vermindert werden können. Durch Textverarbeitungsprogramme wie „Word" können eigene Texte er- und bearbeitet werden.

Der Computerraum ergänzt diese Medienecken der Klassenräume um ein Vielfaches. In unserem Förderkonzept sehen wir vor, durch speziell angeschaffte Programme eine gezielte Förderung der Schülerinnen und Schüler innerhalb des Förderunterrichts möglich zu machen. Mit Hilfe verschiedenster Lern- und Übungsprogramme arbeiten die Kinder selbstständig an ihren Problemen und erhalten je nach Software notwendige Hilfestellungen.

Zudem bietet der Computerraum vielfältige Möglichkeiten im Rahmen des projektorientierten Unterrichts. Die Schüler sind in der Lage sich eigenständig Informationen mit Hilfe der Internets zu beschaffen und verschiedene Ergebnisse selbstständig auszuarbeiten.

Unterrichtsmaterialien aus dem Internet können auf diesem Weg direkt in den Unterricht eingebunden werden.

Im Verlauf der vier Schuljahre sollen spielerisch erste Grundlagen und der richtige Umgang mit dem Computer erlernt werden. Hierzu zählen erste Übungen mit der Tastatur, der Umgang mit der Maus, die Bedienung des Computers, das Schreiben kleinerer Texte mit dem Textverarbeitungsprogramm sowie ein Erproben diverser Software. Im Verlauf der Stunden kommen neue Zielsetzungen hinzu. Einen wichtigen Aspekt bildet hier die Einführung in die Textverarbeitung mit Word.  

Das Smartboard

 

Das Smartboard ist eine interaktive Arbeitsfläche, die bereits in 5 Klassenräumen die bekannte Tafel ersetzt hat. Das Smartboard ermöglicht es, interaktive Inhalte auf die Fläche zu projizieren und die Schüler mit diesen Arbeiten zu lassen. Weiter können Bilder, Daten, Filme, Musik und sämtliche Programme, die auf dem dafür eingerichteten Laptop vorhanden sind, dargestellt beziehungsweise abgespielt werden. Natürlich kann auf der Arbeitsfläche auch geschrieben, gezeichnet und gemalt werden wie auf einer herkömmlichen Tafel auch. Sogenannte Werkzeuge helfen, zur Darstellung von Inhalten aus der Geometrie beispielsweise, Dreiecke, Quadrate und weitere Figuren und Formen zu zeigen und mit ihnen zu arbeiten. Auch Tabellen für Sachunterricht und Mathematik lassen sich problemlos und gut sichtbar erstellen.

 

Vernetzung

 

Der für den Einsatz des Smartboards installierte Laptop ist wie alle anderen Computer auch ins Netzwerk der Schule eingebunden. So können eigene, auf Servern abgelegte Daten jederzeit an die „Tafel“ geschickt werden. Der Zugriff auf das Internet ist genauso möglich wie das Anschließen eigener Datenträger wie USB-Sticks oder externe Festplatten.

 

Einsatz im Unterricht

 

Neben den bereits erwähnten Funktionen und Einsatzmöglichkeiten dient das Smartboard auch als Tafelersatz. Buchstaben, Zahlen, Wörter, Sätze und Rechnungen und vieles mehr können mit Hilfe von speziellen Stiften analog zur Kreide an die weiße Arbeitsfläche geschrieben werden. Alle selbst erstellten Schriften und Zeichnungen können via TouchScreen verschoben, angeordnet und sortiert werden. Für den Deutschunterricht beispielsweise könnte eine Aufgabe heißen: Ordne die (selbst) angeschriebenen Satzglieder.

Den Schülern wird zusätzlich ermöglicht, selbst die Software auszuprobieren und kennenzulernen. Den Lehrkräften wird ermöglicht, zu Themengebieten aus nahezu allen Unterrichtsfächern darstellendes und erklärendes Material „mit einem Klick“ aufzurufen und zu zeigen. Mühseliges Heranschaffen von Fernseher, Video- und DVD-Playern entfällt. Ein zusätzliches Gerät, ein Video-Dokumenten-Scanner (EasyView), ersetzt den altbekannten Tageslichtprojektor.